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Ein Ausflug: Logos, Ethos, Pathos für Führungskräfte

Ein Ausflug: Logos, Ethos, Pathos für Führungskräfte und Leadership Branding

Pauschale Anforderungen an Führungskräfte zu nennen ist zwar in Mode, insbesondere wenn es um Geschlechterrollen geht, am Ende geht es jedoch um Flexibilität. Nicht immer ist der kooperative Führungsstil in einem Unternehmen passend. Führungskräfte vermitteln zwar im Sinne des Leadership Branding klare kulturelle Werte. Jedoch sind das Leitlinien, die individuell und situativ gefüllt werden.

Denn am Ende identifiziert sich ein Arbeitnehmer nicht mit dem Unternehmen. Sondern mit Personen: Mit Führungskräften und Kollegen. Es geht um Vertrauen und Klarheit in der Sprache. Führungskräften stehen dazu verschiedene Instrumente zur Verfügung.

Ein etwas entfernter Ansatz kommt aus der Rhetorik: Bei Beachtung von Logos, Ethos und Pathos können Aufgaben klar, zielgruppengerecht und motivierend im Sinne des Leadership Branding kommuniziert werden.

Was verbirgt sich dahinter?

Logos: Die Struktur

Unter Logos versteht die Rhetorik den Aufbau und die Argumente einer Rede. In Bezug zur Führungskraft übertragen bedeutet das die Struktur der Aufgabe und ihre Kommunikation: Erhält der Mitarbeiter alle notwendigen Informationen und sind diese vollständig? Ist ihm oder ihr klar, worum es geht? Die Führungskraft sollte daher auch das bekannte SMART bei Zielvorgaben in Hinterkopf haben: Spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert.

Ethos: Das Verstehen

Das, was oftmals als Empathie bezeichnet wird, entspricht dem Ethos. Der Vorgesetzte versteht, wie die Mitarbeiter denken und passt sein Verhalten ihren Erwartungen an. Er lebt seine Vorbildfunktion. So entsteht Integrität, die in Vertrauen und dem Sinn für die gemeinschaftliche Aufgabe mündet. Insbesondere das Ethos basiert auf der Identität der Arbeitgebermarke.

Pathos: Der Nachdruck

Hier zeigt die Führungskraft Emotionen. Sie bedient sich einer bildhaften Sprache und unterstützt diese mit Mimik und Gestik. Damit sind keine übertriebenen und eingeübten Gesten gemeint. Vielmehr geht es um Nachdruck in der Sache und die Motivation. Durch Nuancen in der Lautstärke können Schwerpunkte in Gesprächen mit Mitarbeitern und Kollegen gesetzt werden.

Beachtet eine Führungskraft diese Aspekte, kann er oder sie diese im kooperativen, aber auch im autoritären Führungsstil anwenden. Der Vorgesetzte hat die Option, situativ die richtige Ansprache zu wählen und so das Employer Branding zu stützen.


Autor: Nicolas Scheidtweiler
Foto: MetsikGarden / pixabay



 

 

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