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Gesunde Mitarbeiter: Mehr als ein Wirtschaftsfaktor.

Employer Branding now Blog - Gesunde Mitarbeiter Mehr als ein Wirtschaftsfaktor

Employer Branding hat viele Facetten. Erst durch Beachtung der unterschiedlichen Felder aus Positionierung, Werten, Führung, betrieblichen Sozialleistungen, betrieblichen Gesundheitsmanagement und der Kommunikation entsteht eine erkennbare Arbeitgebermarke.

In unseren Interviews sprechen wir mit Experten aus den unterschiedlichen Feldern. Heute geht es um das Gesundheitsmanagement. Denn gesunde Mitarbeiter sind nicht nur ein Wirtschaftsfaktor. Immer mehr rückt die Gesundheit am Arbeitsplatz auch in den Fokus der Personal- und Marketingabteilungen. Warum das so ist erklärt Philippe Bopp, Geschäftsführer der machtfit GmbH, im Interview mit Nicolas Scheidtweiler.



Herr Bopp, warum passt unser Interview in einen Employer Branding-Blog?

Der oft zitierte Demografische Wandel führt auch an dieser Stelle zur Antwort. Es wird in Zukunft immer weniger junge Menschen in der Arbeitswelt geben. Die Zahl der älteren Beschäftigten nimmt aber zu. OECD Studien zeigen, dass der demografische Wandel die Arbeitswelt in Deutschland stärker beeinflusst als in anderen Industrieländern. Diese Entwicklung führt zwangsläufig dazu, dass sich Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr nur dahingehend positionieren müssen, möglichst junge, gut ausgebildete Einsteiger anzuwerben. Vielmehr geht es schon jetzt darum, kompetente Fachkräfte und Arbeitnehmer mit langjähriger Erfahrung ins Unternehmen zu holen und vor allem zu halten. Gesundheitsfragen spielen aber nicht nur bei älteren Arbeitnehmern eine Rolle. Auch junge Angestellte wissen um ihre Arbeitskraft und achten auf ihre Gesundheit. Deshalb erwarten junge wie auch ältere Arbeitnehmer von ihren Arbeitgebern entsprechende Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz – wir sprechen von Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF).

Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern Zugang zu Präventionskursen wie Stressabbau, Rückenschule oder Ernährungsberatung anbieten und damit ein positives Gesundheitsklima schaffen, werden positiv wahrgenommen, das belegen zahlreiche Studien. Die Betriebliche Gesundheitsförderung zahlt daher direkt auf das Employer Branding ein. Deshalb wird Gesundheitsförderung als Teil der Employer Branding-Strategie immer wichtiger.

Welchen besonderen Schwerpunkt hat Ihr Konzept der Betrieblichen Gesundheitsförderung?

Grundsätzliches Ziel unserer Arbeit ist es mit unseren Services und Angeboten die Gesundheit und Zufriedenheit von Angestellten in ganz Deutschland zu verbessern. Schwerpunkt unseres Konzeptes ist es dabei sämtliche Hürden auf dem Weg zu Gesundheit am Arbeitsplatz zu minimieren, auf Arbeitgeber- wie auch Mitarbeiterseite. Die Besonderheit an machtfit als Dienstleister für die Betriebliche Gesundheitsförderung ist das modulare Angebotspaket, sodass Unternehmen jeder Größe eine effektive BGF mit uns umsetzen können.

Zudem unterscheiden wir uns von der Konkurrenz durch ein umfangreiches Servicepaket, das eine kontinuierliche interne Kommunikation zur Motivierung der Mitarbeiter, einer Hotline für alle Mitarbeiter und natürlich die Abrechnung der gebuchten Präventionskurse beinhaltet. Für Unternehmen wollen wir den finanziellen, personellen und zeitlichen Aufwand minimieren, so dass diese ein e effektive betrieblichee Gesundheitsförderung realisieren können, auf das alle Mitarbeiter sehr einfach Zugriff haben.

Welche Vorteile gewinnen Unternehmen daraus?

Die Investition in Gesundheitsförderung macht sich in Zahlen bemerkbar: Ein erkrankter Mitarbeiter kostet das Unternehmen in Deutschland durchschnittlich 400,- EUR pro Tag. Betriebliche Gesundheitsförderung kann dazu beitragen, dass Fehltage gesenkt werden und die Kostenbelastung um bis zu 25 Prozent sinkt. Außerdem sind Arbeitgeberleistungen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung bis zu 500,- EUR je Mitarbeiter/in und Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei, sagt § 3 Nr. 34 EStG. Das Unternehmen muss nur entscheiden bis zu welcher Höhe es einen Zuschuss geben will. Und schon kann es losgehen. Und wie gesagt, die Vorteile einer Betrieblichen Gesundheitsförderung im Hinblick auf die Positionierung des Unternehmens auf dem Arbeitsmarkt werden schnell deutlich.

Was muss ein Unternehmen in eine sinnvolle Prävention investieren?

Wir haben festgestellt, dass es vor allem das Commitment eines Unternehmens ist, das über den Erfolg einer sinnvollen Prävention entscheidet. Die Entscheidung, eine Betriebliche Gesundheitsförderung im Unternehmen zu etablieren muss vom gesamten Management getragen werden. Hier geht es auch darum eine gewisse Vorbildfunktion zu übernehmen.

Eine abschließende Frage an den Fachmann: Wie entwickelt sich das BGM in der Zukunft und was können Unternehmen schon heute tun?

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Digitale Login-Screens
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Digitale Lösungen für eine effiziente Koordination von Gesundheitsangeboten im Unternehmen werden in Zukunft immer wichtiger. Es muss möglich sein schnell und einfach einen Überblick über das bestehende Angebot zu bekommen und entsprechende Kurse zu buchen und abzurechnen. Auch die Evaluation der Angebote muss einfach umsetzbar sein. Kein schwarzes Brett sondern eben Computer am Arbeitsplatz und Zuhause sowie Smartphone und Tablet. Für den gesundheitsbringenden Effekt selbst muss man sich natürlich trotzdem körperlich betätigen.

Wichtig wird es auch in Zukunft sein, trotz digitaler Administration der Betrieblichen Gesundheitsförderung die menschliche Komponente und den Kontakt zu den Mitarbeitern nicht aus den Augen zu verlieren. Unternehmen die sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt haben, sollten schon heute damit beginnen den Bedarf im Unternehmen unter die Lupe zu nehmen, die Mitarbeiter zu involvieren. Denn Gesundheit am Arbeitsplatz ist kein Trendthema, sondern ein Wirtschafts- und Erfolgsfaktor für Unternehmen jeder Größe.

Herr Bopp, danke für das Gespräch!



Kurzbiografie Philippe Bopp:

Philippe Bopp ist Mitgründer und Geschäftsführer der machtfit GmbH. Er studierte European Studies an der Universität Passau und Innovation Management and Entrepreneurship an der Technischen Universität Berlin. Zu seinen beruflichen Stationen vor der Gründung der machtfit GmbH im Jahr 2011 zählen unter anderem Bosch (Automotive Vertrieb für Osteuropa), die adidas Group (Business Development) sowie die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit in Pretoria, Südafrika.

Über machtfit:

machtfit ist Dienstleister für Betriebliche Gesundheitsförderung und bietet die erste Service-Plattform in Deutschland, die es schafft Unternehmen, deren Mitarbeiter und zertifizierte Anbieter präventiver Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung miteinander zu verbinden. Kern des Konzepts ist die machtfit-Plattform, die im Corporate Design der teilnehmenden Firmen gestaltet werden kann und damit erheblich zum Employer Branding beiträgt. Seit 2012 am Markt, betreut machtfit mit seinem Angebot allein im Großraum Berlin mehrere tausend Mitarbeiter. Deutschlandweit nutzen mittlerweile über 50 Unternehmen den Service von machtfit, um ihren Mitarbeitern regional spezifische Angebote zur Gesundheitsförderung zugänglich zu machen. machtfit hat seinen Firmensitz in Berlin. Weitere Informationen unter www.machtfit.de.

 


Autor: Nicolas Scheidtweiler / Google+
Foto: Sebastian Hesse | Big Bang & Whisper


 

 

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