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Ghosting - Employer Branding Wiki

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 Employer Branding Lexikon: Ghosting

(Jobbewerber)-Ghosting ist ein Phänomen, bei dem Bewerber, nachdem sie sich für eine Stelle beworben haben, plötzlich und ohne Erklärung für das Unternehmen nicht mehr erreichbar sind. Dies kann sowohl während des Bewerbungsprozesses, nach einem Vorstellungsgespräch oder sogar nach einer Zusage, bei der noch kein Vertrag unterzeichnet wurde, passieren.

Kennen viele den Begriff Ghosting eher von Dating-Plattformen, kommt dieses Verhalten von Bewerbern auch im Unternehmenskontext immer öfter vor. Das hat gravierende Auswirkungen für Arbeitgeber, da die Besetzung einer offenen Stelle praktisch immer wieder neu angegangen werden muss. Es gibt aber auch effektive Maßnahmen, um das Ghosting von Bewerbern zu minimieren.

 

Gründe und Folgen des Ghostings

Die Gründe für das Ghosting von Bewerbern sind vielfältig. Manche haben noch während des Bewerbungsprozesses in einem Unternehmen eine bessere Stelle in einem anderen gefunden. Oftmals geben hier Hard Facts wie Entlohnung oder Arbeitszeiten den Ausschlag.

Auch können Zweifel an der Position oder dem Unternehmen nach dem ersten Kennenlernen zum Ghosting führen. Einige Bewerber nutzen Vorstellungsgespräche auch für eine bessere Verhandlungsoption in ihrer aktuellen Anstellung.

Daneben kann aus dem Bereich des Arbeitgebers eine unzureichend geplante Candidate Journey mit bestimmten Zeitfenstern und Botschaften zur Ignoranz der Kandidaten führen. Ein weiterer Aspekt ergibt sich dabei aus einer mangehaften, nicht wertschätzenden Kommunikation.

Für Unternehmen ist das Jobbewerber-Ghosting frustrierend und kostspielig. Der Bewerbungsprozess muss wieder gestartet werden, bereits eingegangene Bewerbungen werden neu bewertet und Ressourcen für das wiederholte Schalten von Stellenanzeigen eingesetzt.

 

Maßnahmen gegen das Ghosting

Es gibt durchaus zielführende Möglichkeiten, Jobbewerber Ghosting zu vermeiden oder zumindest dessen Auswirkungen zu minimieren. Sehr wichtig ist, einen Bewerbungsprozess so schnell wie möglich abzuschließen. Je länger der Prozess dauert, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bewerber wieder abspringt, vor allem bei Kandidaten ab der Generation Z und jünger. Hier hilft ein klar definiertes und effizientes Bewerbermanagement.

Ebenso hilft es, von Unternehmensseite regelmäßiges Feedback während des Bewerbungsprozesses zu geben. So bleiben die Bewerber auf dem Laufenden und involviert. Hierfür eignet sich insbesondere die Verwendung von digitalen automatisierten Tools zur Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Bewerbern. Mehr als ein aktueller Trend ist dabei das Augmented Recruiting

Auf emotionaler Ebene gilt es insgesamt, die Bedürfnisse der Kandidaten zu erfüllen. Das kann sich in Sprache, Tonalität, Verbindlichkeit, Personen im Bewerberkontakt geschehen.

 

Bewerbermotivation verhindert Ghosting

Schließlich ist ein starker Fokus auf professionelles Employer Branding sehr wichtig. Das Image eines Unternehmens sollte so attraktiv sein, dass Bewerber unbedingt dort arbeiten wollen. Denn wenn es darum geht, bei absoluten Wunscharbeitgeber einzusteigen, ist die Bewerbermotivation so hoch, dass Ghosting-Fälle auf ein Minimum reduziert werden.

Jobbewerber Ghosting bringt große Nachteile für Unternehmen. Es gibt jedoch Maßnahmen, um das Ghosting-Risiko zu minimieren, wie zum Beispiel ein beschleunigter Bewerbungsprozess und ein hervorragendes Employer Branding.

 

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Job Crafting - Employer Branding Wiki

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 Employer Branding Lexikon: Job Crafting

Beim Job Crafting werden einzelne oder mehrere Mitarbeiter von sich aus aktiv, um durch Veränderungen des Arbeitsplatzes ihre Arbeitsaufgaben sinnvoller und interessanter zu gestalten. Dabei ändern sich weder die Aufgaben, noch die Arbeitsmodelle oder die Inhalte von Grund auf, sie werden vielmehr durch die Angestellten so angepasst, dass sie gerne bessere Leistungen erzielen können und möchten.

Job Crafting ist ein relativ neues Konzept und wird manchmal mit Job Design verwechselt. Obwohl beide Methoden darauf abzielen, die Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu verbessern, ist die Philosophie dahinter grundverschieden. Das Job Design ist ein Top-Down-Konzept, das durch die Unternehmensführung definiert und realisiert wird. Job Crafting ist dagegen explizit ein Bottom-Up-Konzept, bei dem die Impulse zur Veränderung von den Mitarbeitern selbst kommen.

 

Erlebte Selbstwirksamkeit führt zur Win-win-Situation

Job Crafting beginnt stets im Aufgabenbereich jedes einzelnen Mitarbeiters. Der Aufgabenbereich kann beispielsweise durch neue Priorisierungen verändert werden, wobei dann auch neue Absprachen mit den unmittelbaren Kollegen getroffen werden müssen. Im Ergebnis werden dann die Aufgaben innerhalb einer Abteilung oder eines Teams paritätischer und mehr nach den persönlichen Stärken verteilt.

Der nächste Punkt ist die Veränderung der professionellen Arbeitsbeziehungen zu anderen Menschen im Unternehmen. Durch die veränderte persönliche Arbeitsorganisation und die daraus erwachsenden Kapazitäten entsteht ganz automatisch eine anderen und bessere Kommunikation mit Kollegen und Führungskräften. Dadurch verbessert sich indirekt auch das Betriebsklima in der gesamten Organisation.

Durch diese beiden ersten Veränderungen ergibt sich der dritte Punkt fast von alleine: Der eigene Aufgabenbereich wird – vor allem durch die erlebte Selbstwirksamkeit – stärker positiver wahrgenommen. Somit wird eine klassische Win-win-Situationgeschaffen: für die einzelnen Mitarbeiter, für das Unternehmen und so letzten Endes auch für Kunden und Geschäftspartner.

 

Job Crafting als Tool für Führungskräfte

Als individuelles Tool der Weiterentwicklung kann Job Crafting gerade auch Führungskräften dienen, die die Mitarbeiterzufriedenheit und -effektivität erhöhen wollen. Wenn seitens der Führungsebene die Mitarbeiter dazu angeregt werden, eigenwirksam ihre Aufgaben an ihre individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten anzupassen, so beugt dies Unzufriedenheit und mangelnder Motivation bei den Angestellten vor. Motivierte und zufriedene Mitarbeiter sind eine der wichtigsten Grundlagen für ein authenthisches Emloyer Branding.

Zufriedene und an ihrer Selbstwirksamkeit glaubende Mitarbeiter berichten üblicherweise sehr positiv von ihrem Arbeitsplatz und werden so schnell auch zu Markenbotschaftern ihres Unternehmens, was wiederum die Arbeitgeberattraktivität im Bereich Employer Branding stärkt.

 

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Storytelling - Employer Branding Wiki

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 Employer Branding Lexikon: Storytelling

Storytelling ist eine Methode zur Vermittlung von Informationen und insbesondere Werten, die auf dem Erzählen von Geschichten basiert. Im Rahmen des Employer Brandings wird sie insbesondere im Personalmarketing, zur Förderung der Arbeitgebermarke und zur Markenbildung eingesetzt.

Storytelling als professionell angewandte Kommunikation möchte über das Ansprechen von Gefühlen ihre Zielgruppen erreichen. Unternehmen sollen dazu weniger über das „Was“, also die harten Fakten und Daten, ihrer Botschaften sprechen, sondern mehr über das „Warum“, und so verstärkt emotionale Faktoren transportieren.

 

Heldengeschichten mit Widerständen

Durch das Ansprechen von Gefühlen soll die emotionale Bindung an ein Unternehmen erhöht, die Themen stärker verankert und so die Motivation und das Zugehörigkeitsgefühl zu einer Organisation gestärkt werden. Dazu setzt das Storytelling auf die Personalisierung abstrakter Themen, indem ein Protagonist verschiedene Phasen einer Geschichte durchläuft, in denen er sich mit einem Thema auf verschiedene Arten und Weisen auseinandersetzt.

Eine idealtypische Geschichte im Storytelling folgt einem Handlungsstrang und hat auch einen Spannungsbogen genau wie „klassische“ Geschichten in Büchern, Filmen, Lieder und anderen Medien. Storytelling im Employer Branding lässt die Mitarbeiter eines Unternehmens von Ihrer Arbeit erzählen und macht sie zum Kern der eigenen Arbeitgebermarke.

Dazu empfehlen wir unbedingt die Nutzung aller zur Verfügung stehenden, modernen Kommunikationsmittel eines Unternehmens. Eine Geschichte lässt sich multimedial, beispielsweise auf einer Landingpage, mit Text, Bildern, Grafiken und Videos einfach am besten erzählen.

 

Arbeitgeber als Lösung präsentieren

Storytelling im Employer Branding wird üblicherweise eingesetzt, indem Mitarbeiter des Unternehmens von Ihrer Arbeit erzählen. Die Mitarbeiter berichten dann, welchen Aufgaben und Herausforderungen sie in ihrem Arbeitsleben gegenüberstehen, wie sie diese – nicht zuletzt durch die positive Unterstützung ihres Arbeitgebers – gemeistert und überwunden haben und wie das zu ihrer Zufriedenheit am Arbeitsplatz beigetragen hat.

Potenzielle Talente können sich dann mit den gezeigten Mitarbeiterpersonas identifizieren, die in Text, Video oder Ton von ihrer Arbeit berichten. Oftmals lassen sich die Aufnahmen, die bei der Arbeit für Storytelling-Kommunikation anfallen, auch optimal für Recruiting-Kampagnen sowie als Testimonials nutzen.

Storytelling im Employer Branding ist eine authentische und moderne Möglichkeit, die eigene Arbeitsgebermarke durch Geschichten zu stärken und anziehend für potenzielle Bewerber zu machen. Dabei ist es eng mit dem Brand Amabassador-Konzept verknüpft, bei dem der Fokus allerdings mehr auf den intrinsisch motivierten Handlung einzelner Mitarbeiter liegt.

 

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