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So entscheiden sich Jugendliche für eine Berufsausbildung

Employer Branding now Blog - So entscheiden sich Jugendliche für ihren Beruf

Die Generation Z steht, wie auch schon die Generationen Y vor ihr, seit geraumer Zeit im Fokus der Personalverantwortlichen und Unternehmen. Doch wie entscheiden sie sich für den passenden Beruf? Der Stellenmarkt für Fachkräfte mit Berufsausbildung - meinestadt.de - hat genau zu diesem Thema im Februar 2017 eine Umfrage über die Azubi-App TalentHero gestartet. Untersucht wurde die Beeinflussung von Jugendlichen bei der Jobwahl.

Jugendliche haben bei der Auswahl einer Berufsausbildung die Qual der Wahl. Sie müssen eine Entscheidung treffen, die ihr Leben für die nächsten Jahre erst einmal bestimmt. Behält man diesen Fakt im Hinterkopf, fällt es den Jugendlichen womöglich schwer, sich für einen von über 350 möglichen Ausbildungsberufen zu entscheiden. Ein guter Rat muss her.

Der gute Rat der Mutter

Eine Mutter kennt ihr Kind am besten. Das denken sich auch circa zwei Drittel der befragten Jugendlichen. Ihnen ist der Rat der Mutter noch immer am wichtigsten. Der Rat des Vaters ist dabei nicht allzu sehr entscheidend. Etwa die Hälfte der Ausbildungssuchenden setzen auf die Meinung ihres Vaters. Fast gleichauf stehen die Meinungen von Freunden und Lehrern (43 und 40 Prozent).

Das Internet als Informationsquelle

Die Jugendlichen verlassen sich bei der Berufswahl nicht nur auf den Rat von Familie und Bekannten. Dabei ist ihre bevorzugte Informationsquelle das Internet. Sieben von acht Ausbildungssuchenden informieren sich online vorher über die Berufe. Nach genaueren Informationen zu Unternehmen suchen 58 Prozent der Jugendlichen. Zudem suchen ganze 43 Prozent nach passenden Arbeitgebern in sozialen Netzwerken. Tageszeitungen und Zeitschriften hingegen scheinen veraltet. Nur noch jeder Fünfte informiert sich über Print-Medien.

Der Traumberuf

Den gleichen Job wie die Eltern zu erlernen oder im Familienbetrieb zu arbeiten, wird für die Jugendlichen immer unwichtiger. Einen Wunscharbeitgeber haben nur acht Prozent der Suchenden. Viel wichtiger als ein namhaftes Unternehmen sind ihnen Spaß an der Arbeit (verbunden mit dem Cultural Fit) und der Fit von Job und Privatleben.

Vor allem auf dem Ausbildungsmarkt ist es relevanter als nie zuvor, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Allein in 2016 blieben rund 43.500 Ausbildungsplätze unbesetzt. Unter dem Überangebot an Ausbildungsplätzen leiden vor allem kleine Unternehmen in ländlichen Regionen.

Nicht nur auf den Ruf setzen

Allein der Ruf des Unternehmens bringt heute keine Azubis mehr in das Unternehmen. Arbeitgeber müssen die Jugendlichen dort erreichen, wo sie sich täglich informieren. Die Kommunikation nach außen via Website und Social Media dürfen nicht vergessen werden. Sie dienen als Instrumente, mit denen Unternehmen ihre Arbeitgeberattraktivität bewusst steuern und kontrollieren können.

Über die Umfrage

In ihrer Umfrage hat der führende Stellemarkt für Fachkräfte mit Berufsausbildung - meinestadt.de - im Februar 2017 insgesamt 531 Nutzer, hauptsächlich im Alter von 14 bis 25 Jahren, zu Einflüssen auf die Berufswahl in der Azubi-App TalentHero befragt. 42 Prozent der Nutzer gaben an, einen Realschulabschluss bzw. mittlere Reifezu besitzen. Weitere 19 Prozent einen Hauptschulabschluss . Nach der Schule möchten 52 Prozent der Befragten eine Ausbildung beginnen, 12 Prozent haben eine vorherige Ausbildung abgebrochen und sind auf der Suche nach einer neuen Stelle. 14 Prozent sind noch unentschlossen.

Autor: Claudia Wiehler
Quellen: crosswater-job-guide.com
Foto: pexels.com - Tim Gouw


 

 

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