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StepStone Gehaltsreport 2013 offenbart den Fachkräftemangel in Deutschland

Employer Branding now Blog - StepStone Gehaltsreport 2013

Auch 2013 hat die führende Online Jobbörse StepStone eine groß angelegte Umfrage zum Thema Gehalt und Gehaltsentwicklung durchgeführt und im Gehaltsreport 2013 veröffentlicht. An der Umfrage – die online durchgeführt wurde – haben fast 50.000 Fach- und Führungskräfte teilgenommen. Von den Befragten hatten 30 Prozent Führungsverantwortung, während 70 Prozent Fachkräfte ohne Führungsverantwortung waren.

Der 60-seitige Bericht teilt die Umfrageergebnisse übersichtlich nach Berufsfeldern auf und unterscheidet außerdem zwischen Branchen, Bundesländern, einzelnen Berufen, Bildungsgraden der Fachkräfte und jeweiligen Berufsjahren. Ebenso gibt es eine Unterscheidung zwischen den Gehältern von Frauen und Männern, die heute leider immer noch nötig ist.

Spannend sind die Ergebnisse vor allem auch für die HR-Verantwortlichen der Unternehmen aus den ausgewerteten Branchen – zeigen die Zahlen der steigenden und regional schwankenden Löhne doch deutlich, dass der Fachkräftemangel tatsächlich existiert und bei den Employer Branding Bemühungen der Unternehmen eine große Rolle spielen sollte. Begleitende Studien belegen, dass besonders in den technischen Branchen die Zahl der offenen Stellen immer weiter steigt.

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Fachkräftemangel besonders deutlich in technischen Branchen

So macht sich der Fachkräftemangel besonders in der IT-Branche bemerkbar. Dieser Fakt dürfte keine Überraschung darstellen. Laut Erhebungen des größten Branchenverbands BIT KOM gab es allein im Jahre 2013 deutlich über 40.000 unbesetzte Stellen. Im Jahr 2011 waren noch etwa 35.000. Diese rasante Entwicklung der Nachfrage richtet sich immer mehr auf die Absolventen der Hochschulen und Fachhochschulen.

Auch im Ingenieurwesen blieben laut den Branchenverband VDI im Jahre 2013 knapp 70.000 Stellen unbesetzt. Besonders in den Bereichen des Maschinenbaus, sowie der Fahrzeug, Energie und Elektrotechnik fehlen die qualifizierten Fach- und Führungskräfte. Die offenen Stellen haben sich in den letzten Jahren zwar verringert, jedoch kommen auf jeden Ingenieur immer noch ca. 2,7 offene Stellen. Der Fachkräftemangel eröffnet also auch hier den Arbeitssuchenden Ingenieuren beste Chancen bei der Jobauswahl.

Ein besonders krasses Zukunftsszenario zeichnet sich im Bereich der Medizin und Pflege ab. Hier macht sich der demografische Wandel besonders deutlich bemerkbar – steigt dadurch doch die Zahl der Patienten deutlich, was zu einem stark wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften führt. Parallel zu dieser Entwicklung wird der Berufszweig der Medizin aber von immer weniger jungen Menschen gewählt. So wird bis zum Jahre 2020 mit bis zu 200.000 offenen Stellen gerechnet. Der Wettbewerb um die qualifiziertesten Kandidaten ist bereits heute entsprechend groß.

Mit belastbarer Arbeitgebermarke im Wettbewerb um die Talente bestehen

Auf die Personalabteilungen und Human Resources Verantwortlichen in den Unternehmen kommen also immer größere Herausforderungen zu. Besonders in den beschriebenen Branchen sind die Folgen des Fachkräftemangels unmittelbar zu spüren. Um also beim Personalmarketing und dem Recruiting im Wettbewerb um die Talente bestehen zu können, brauchen die Unternehmen der betroffenen Branchen erfahrene Experten, die ihr Wissen aus Kommunikation und Marketing effektiv einbringen.

Folgerichtig setzen die Unternehmen der technischen Branchen aktuell verstärkt auf den Aufbau einer belastbaren Arbeitgebermarke im Rahmen ihrer Employer Branding Bemühungen. Der Bereich des Hochschulmarketings wird für die Unternehmen der technischen Branchen immer wichtiger – genauso wie Expertenwissen im Bereich der digitalen und sozialen Medien, da sich der Recruiting-Prozess und die Markenführung immer mehr ins Internet verlagert.

Das alles zeigt deutlich, dass der vielfach bemühte Begriff des Fachkräftemangels – zumindest in einigen Branchen – keine Phrase oder reine Angstmacherei ist, sondern vielfach bereits Realität im Arbeitsalltag. Daher gilt es, jetzt die Weichen für ein erkennbare Arbeitgebermarke und die zielgerichtete Ansprache der unterschiedlichen Nachwuchskräfte zu stellen.

 


Autor: Michael Schütz /
Quelle: StepStone
Foto: © Andreas Hermsdorf / pixelio.de

 

 

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