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5 Tipps für das Recruiting von Ex-Soldaten der Bundeswehr

5 Tipps für das Recruiting von Soldaten der Bundeswehr - Employer Branding-Blog

Rund 13.000 Soldatinnen und Soldaten verlassen jedes Jahr die Bundeswehr. Darunter ein bunter Mix an Akademikern, kaufmännisch und gewerblich ausgebildeten Fachkräften mit und ohne Führungserfahrung. Dazu kommen unterschiedliche Fördermöglichkeiten, die die Soldaten und die Arbeitgeber gemeinsam nutzen können, um das Arbeitsverhältnis optimal zu gestalten.

Wie Personaler dieses Reservoir heben können, zeigen diese fünf Tipps:

Tipp 1: Erkennen lassen, dass Soldaten eine wirklich gewünschte Zielgruppe sind

Soldaten dürfen nicht nur Beifang des allgemeinen Recruiting sein. Bilder und Stellenanzeigen, die ein Arbeitgeber auf Plattformen für Soldaten veröffentlicht reichen nicht aus.

Ein Ansprechpartner im Unternehmen sollte die Funktion haben, für die Bewerber aus der Bundeswehr „individuell“ erreichbar zu sein.Große Unternehmen wie WISAG, Kötter oder Amazon haben extra Positionen geschaffen, die den Soldaten signalisieren: Wir sind interessiert an Euch!

Aber auch kleine Unternehmen und Weiterbildungsträger können hier stärker ihr Interesse darstellen, in dem sie sich aktiv mit der Candidate Persona (Was ist das?) Soldat beschäftigen. Sie wissen dann auch genau, ob sie Mannschaftssoldaten, Unteroffiziere mit und ohne Portepee oder Offiziere gewinnen wollen.

Tipp 2: Unterstützung für das Ausscheiden bieten

Auch Prozesse und Rechte rund um das Dienstzeitendes sollte die Personalabteilung kennen. Recruiter müssen zeigen, dass ihnen Problemstellungen, aber auch Chancen bekannt sind.

Soldaten stehen oftmals selbst vor der Herausforderung, nicht zu wissen, was ihre Ansprüche aus der Bundeswehr sind und was neu auf sie zukommt. Fragen des privaten und sozialen Versicherungsschutzes stehen dabei im Zentrum. Arbeitgeber mit Antworten können hier punkten.

Diese Fördermöglichkeiten unterscheiden sich nach Dienstgradgruppe und Dauer der Verpflichtungszeit. Das ermöglicht eine Vielfalt von Unterstützungsoptionen für Bewerber und Arbeitgeber.

 

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Tipp 3: Testimonials und Beispiele zeigen

Soldaten benötigen ein gewisses Maß an Sicherheit und Planbarkeit ihres Umfeldes. Begründet ist das im „Leben in der Lage“, wie es in der Bundeswehr heißt. Risiken und schnell wechselnde Situationen gehören zum Arbeitsalltag vor allem im Auslandseinsatz, aber auch im Inland.

Beispiele von erfolgreichen Vorgängern beim Arbeitgeber helfen, die Sicherheit zu geben.

Echte Testimonials, die den Weg vom Dienstzeitende hin zu einem festen, befriedigenden Job oder einer Ausbildung mit gewisser Verantwortung / Karriere gegangen sind, führen zu einer positiven Wahrnehmung.

Tipp 4: Richtige Uniformen, Dienstgrade, Personen verwenden

Ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung ist die Verwendung der richtigen Aspekte des Soldatseins in der Bundeswehr. Dazu zählen Uniformen, Dienstgrade und Personen.

Es gibt Arbeitgeber, die nehmen sogenannte Stockbilder mit US-amerikanischen Uniformen. Das führt bei Soldaten im besten Fall zu einem müden Lächeln im schlechten Fall zur Ablehnung der Anzeige.

Auch ist der Dienstgrad wichtig. Jobangebote für Feldwebel sollten keine Offizieruniformen darstellen und umgekehrt. Arbeitgeber sollten daher unbedingt Klarheit haben, wenn sie ansprechen wollen.

Und nicht zuletzt: Nur 12,55 Prozent der Soldaten der Bundeswehr sind weiblich. So ist auch die Verteilung der Abgänger. Und unter diesen ist der Anteil von Mitteleuropäern sehr hoch.

Auch bei der notwendigen gesellschaftlichen Diversitätsförderung, kommt es zu einer besseren Identifikation, wenn die Stellenanzeige diesem Typus entspricht.

Tipp 5: Kontaktpunkte schaffen: On- wie Offline

Neben den allgemeinen Recruiting-Kontaktpunkten gibt es für Soldaten spezielle Nischen-Plattformen.

Dazu zählen online www.dienstzeitende.de oder auch jede nach Dienstgrad soziale Netzwerke wie Xing, Linkedin oder Facebook.

Zur Aktivierung sind Werbeformate wie Facebook oder Google Ads (insbesondere Display-Anzeigen) sinnvoll.

In der analogen Welt sind es die lokalen Messen der Berufsförderungsdienste (kurz: BFD) für den direkten Kontakt.

Auch bieten sich an Bundeswehrstandorten Ambient Media an, um auf sich als Arbeitgeber aufmerksam zu machen. Gerade weil Bundeswehr-Standorte meist im ländlichen Raum und in der Nähe sind, können Handwerksbetriebe und KMU Netzwerke in die Kasernen aufbauen.

Darüber hinaus gibt es komplexere Ideen, wie Seminare im Ausbildungs-Katalog der BFD anzubieten und so schon Beziehungen zu den Kandidaten aufzubauen.

Im Rahmen der Social Media ist es hilfreich, wenn ehemalige Soldaten in den Gruppen als Markenbotschafter (Brand Ambassador) auftreten.

 

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Bild: Nicolas Scheidtweiler


 

 

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