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5 Tipps wie Unternehmen Bewerber optimal verschrecken

Employer Branding now Blog - 5 Tipps wie Unternehmen Bewerber optimal verschrecken

Im Recruiting gelten bestimmte Regeln. In Zeiten des Fachkräftemangels weniger aus Sicht der Unternehmen als aus Sicht der Bewerber. Unternehmen sollten diese Regeln akzeptieren und die Bedürfnisse der Zielgruppen erfüllen, um am Arbeitsmarkt zu bestehen.

Eine aktuelle Studie zeigt die fünf größten Fehler, die Unternehmen begehen, um Bewerber frühzeitig zu verlieren. Dabei sind die Lösungsansätze relativ einfach. Denn 7 von 10 Bewerbern beschäftigen sich intensiv im Vorfeld mit ihrem potentiellen Arbeitgeber.

1. Das Unternehmen wirkt unseriös

Die Seriösität eines Unternehmens ergibt sich aus dem Vertrauen, das ein Bewerber entwickelt. Erforderlich ist eine Vielzahl von Kontaktpunkten, um dem Bewerber einen fundierten Einblick zu geben und so eine Beziehung aufzubauen. In der Bewerberreise entwickelt sich diese Beziehung durch persönliche Kontakte, klassische Medien und auch online. Arbeitgeber sollten daher vor dem konkreten Recruiting beginnen, aktiv zu kommunizieren.

2. In der Stellenanzeige fehlt der Unternehmensname

Eine kleine Überraschung. Aber anscheinend gibt es dieses Problem: Ausschlaggebend für eine Jobentscheidung ist für einen Großteil die Qualität eines Stelleninserats und der darin gelieferten Informationen: Drei von vier Arbeitnehmern sagen, dass eine Stellenausschreibung hohen Einfluss auf ihre Meinung zu einem Arbeitgeber hat. Die Stellenausschreibung ist damit ein Detail, das aber wichtig ist. Stellenanzeigen unterliegen besonderen Regeln. Beachtet ein Unternehmen diese, erhöht das die Chance zur Bewerbung.

3. Das Unternehmen wirkt unsympathisch

An dieser Stelle geht es um Fragen der generellen Außenwirkung. Unternehmen, die sich gesellschaftlich und sozial engagieren (im Sinne der Corporate Social Responsibility) erhalten einen Sympathie-Vorschuss bei potentiellen Bewerbern, insbesondere aus der Region. Auf diese Weise sind Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein ein Plus für das Recruiting. Arbeitgeber können unterschiedliche Projekte fördern, um sich positiv und sympathisch darzustellen. Dabei darf der Einsatz klassischer Kommunikationsinstrumente, wie der Pressearbeit, nicht vernachlässigt werden.

4. Keine Identifikation mit dem Unternehmen

Hier gilt das gleiche wie unter Punkt 1 - ergänzt durch eine erfolgreiche Arbeitgeberpositionierung. Der Arbeitgeber grenzt sich auf diese Weise von Wettbewerbern am Arbeitsmarkt ab und wird erkennbar für seine gewünschten Bewerber. Diese wissen, ob sich die Werte und die Kultur des Unternehmens mit den eigenen Bedürfnissen deckt und identifizieren sich dann einfacher mit dem potentiellen Arbeitgeber.

5. Gehalt entspricht nicht Erwartungen

Erst nach diesen weichen Faktoren spielen die Hygienefaktoren eine Rolle für die Bewerber. Nicht immer treffen Gehaltsvorstellungen mit den Zielgehältern der zu besetzenden Stelle überein. In einer Stellenausschreibung kann dieser Umstand durch Verweis auf weitere betriebliche Zusatzleistungen aufgefangen werden. Gerade Themen wie eine betriebliche Altersversorgung, ein Gesundheitsmanagement oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Beispiel Belegplätze in Kindegärten) können den Ausschlag für eine Bewerbung geben.

Infografik: Das ist Arbeitnehmern wichtig

Die Infografik fasst die Studie anschaulich zusammen. Die Studie bestätigt Erfahrungen aus der Praxis.

"Sehr wünschenswert" im Recruiting sind demnach:

  • eine ansprechende Unternehmenswebsite (29,4 Prozent)
  • ein kommuniziertes Leitbild bzw. die Firmenphilosophie (21,6 Prozent)
  • eine Aufstellung der gebotenen betrieblichen Sozialleistungen (21,2 Prozent)
  • ein ausführliches Online-Unternehmensprofil auf Online-Jobportalen (21,1 Prozent)

Wie Unternehmen Bewerber verschrecken - Rechte: karriere.at

Über die Studie:
An der Studie haben 1.004 Mitarbeiter und 279 Personalverantwortliche aus Österreich teilgenommen. Im Erhebungszeitraum wurde die Gruppen via standardisierter Online-Interviews befragt. Das Sample beinhaltete web-aktive Personen aus Österreich zwischen 18 und 65 Jahren (Arbeitnehmer) bzw. Personalverantwortliche aus Österreich (Personalverantwortliche).


Autorin: Nicolas Scheidtweiler / Google+
Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de
Quellen: www.karriere.at/presse/studie-employer-branding



 

 

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