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Was Bewerber von einer Stellenanzeige erwarten

  • Autor:  Christian Scherer

Employer Branding now Blog - Gastbeitrag: Was Bewerber von einer Stellenanzeige erwarten

Die Stellenanzeige zählt weiterhin zu den wichtigsten Kanälen, um Bewerber auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen. Jedoch unterschätzen viele Arbeitgeber die Wirkung einer Stellenanzeige. Eine Investition in eine authentische und aussagekräftige Anzeige stützt die Arbeitgebermarke und hilft, unbesetzte Posten so schnell wie möglich zu besetzen.

Da sich der Arbeitsmarkt zu einem Bewerbermarkt gewandelt hat, müssen Unternehmen verstärkt ihr Augenmerk auf die Gestaltung ihrer Stellenanzeigen legen. Sie prägen den ersten Eindruck den Bewerber von einem Unternehmen haben und sollten daher nicht von Bewerbern als austauschbar angesehen werden.

Welche Erwartungen haben Bewerber an eine Stellenanzeige?

Nicht nur Unternehmen stellen Ansprüche an Bewerber: Auch Jobsuchende haben Erwartungen an den potenziellen neuen Arbeitsplatz - und wollen in der Stellenausschreibung erfahren, ob diese erfüllt werden! Der Kampf auf dem Arbeitsmarkt ist mittlerweile in vielen Branchen umgekehrt. Die kleinen und großen Arbeitgeber müssen sich um gutqualifizierte Fachkräfte bemühen, um nicht leer auszugehen. Doch wie erreicht man diese rare Spezies am besten und wie muss eine Stellenanzeige gestaltet sein, damit die Talente darauf anspringen?

Mehr als nur "Ihre Aufgaben" und "Ihr Profil"

In die Ausschreibung gehört traditionell eine kurze Beschreibung der Stelle, der Aufgaben und des Profils, das ein Bewerber mitbringen sollte. Heute suchen Unternehmen aber Toptalente - Arbeitnehmer, die das Unternehmen pushen und nach vorne bringen. Und diese gut qualifizierten Fachkräfte wissen, dass sie begehrt sind. Aus diesem Grund ist die Stellenausschreibung auch immer Werbung für das Unternehmen als Arbeitgebermarke!

Push- und Pull-Faktoren nutzen

Für einen Jobwechsel gibt es immer Push- und Pull-Faktoren: Während die Push-Faktoren den Bewerber von seinem alten Posten wegdrücken (wie beispielsweise die Unzufriedenheit mit dem alten Arbeitgeber im Bezug auf Gehalt, Arbeitszeit, etc.) bietet die Stellenanzeige die ideale Möglichkeit, möglichst viele Pull-Faktoren zu bedienen und anzusprechen! Neben dem Ruf des Unternehmens ist vor allem der Rahmen für die Beschäftigung unglaublich wichtig.

Was kann die neue Arbeitsumgebung bieten? Dazu zählen die Arbeitsatmosphäre, die Aufgaben, das Team und gebotene Aufstiegsmöglichkeiten - aber auch Gehalt, Arbeitszeiten (beispielsweise Vereinbarkeit von Beruf und Familie) und die Unternehmensvision: Leistet der Einzelne einen Beitrag zu etwas großem Ganzen und ist nicht nur ein unwichtiges Rädchen im Getriebe? Wenn es ein Unternehmen schafft, diese Faktoren kompakt und überzeugend zu präsentieren, fühlen sich auch Talente angesprochen.

Anzeigen aussagekräftig gestalten

Manche Arbeitgeber denken, dass sie mit hippen Stellenausschreibungen auch die größten Talente an Land ziehen: Da wird dann der Werbe-Guru oder ein Java-Hardliner anstatt eines Marketing-Managers oder Programmierers gesucht. Doch sind solche Anzeigen wirklich erfolgsversprechend? Immer daran denken: Was sucht der Bewerber und wann klickt er auf die Ausschreibung? Hier gilt wie in der gesamten Online-Branche, dass nur geklickt wird, wer oben steht. Stellenanzeigen auf Seite 7 bis 10 liest vermutlich niemand mehr. Die Ausschreibung sollte also klickstark und Keyword-optimiert sein, sodass die Bewerber mit den passenden Suchbegriffen auf die richtige Anzeige kommen.

Recruiting ist vor allem eins: Eine Investition!

Oft hilft allerdings nur Geld: Die großen Player schalten Premiumanzeigen in Online-Jobbörsen, sodass ihre Ausschreibung oben steht. Vor allem bei schwer zu besetzenden Stellen sollte man darüber nachdenken, was mehr kostet: Der unbesetzte Posten oder eine gut platzierte und gestaltete Anzeige in der richtigen Jobplattform.


Autor: Christian Scherer
Quellen: richtiggutbewerben.de, blog.de.indeed.com 
Foto: Markus Hein/ pixelio.de


 

 

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