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Linkedin-Studie: Deutschland Recruiting Trends 2016

Employer Branding now Blog - Linkedin Studie: Deutschland Recruiting Trends 2016

Wie in jedem Jahr hat die internationale Business Social Media-Plattform Linkedin ihre Studie „Deutschland Recruiting Trends" für 2016 veröffentlicht. Knapp 3.900 Personaler und HR-Verantwortliche füllen die Studie und sehen die Qualität der Neueinstellungen als wichtigstes Kriterium ihrer Leistungsmessung (42 Prozent). Um dieses Ziel zu erreichen, werden sich die Unternehmen stärker auf die Entwicklung ihrer Arbeitgebermarke konzentrieren (43 Prozent). Aber auch die Mitarbeiterbindung wird als Priorität in der Personalarbeit für das kommende Jahr hoch bewertet (31 Prozent).

Die Qualität der Neueinstellungen als Leistungsmerkmal (KPI) wird demnach immer wichtiger. 56 Prozent der Unternehmen messen diese Qualität durch eine Leistungsbeurteilung der neuen Mitarbeiter – unterstützt durch Statistiken zur Fluktuation und Mitarbeiterbindung (46 Prozent). Die Wichtigkeit der Leistungskennzahlen „Zeit bis zur Besetzung der Stelle" und „Zufriedenheit der Personalentscheider" ist im Vergleich zum Vorjahr hingegen weiter gesunken.

Die größte Herausforderung: Zu kleine Budgets in den Personalabteilungen

Dem Anspruch der Unternehmen, die Qualität der Neueinstellungen zu erhöhen, steht ein zu geringes Budget gegenüber, dieses Ziel mit entsprechenden Maßnahmen auch zu erreichen. In diesem Umstand erkennen die befragten Personaler die größte Herausforderung ihrer Tätigkeit in den nächsten Jahren. Dieses Ungleichgewicht wird es den Unternehmen schwer machen, die Hürden bei der Mitarbeitergewinnung zu überwinden. Hier treffen Anspruch und Wirklichkeit hart aufeinander.

Ebenso sehen die befragten Personaler noch Nachholbedarf bei der effektiven Messung der Qualität von Neueinstellungen. Allerdings sind 42 Prozent der Recruitingverantwortlichen in Deutschland überzeugt, sie würden diesen Wert schon gut einschätzen können. Der internationale Durchschnitt liegt hier bei lediglich 33 Prozent. Diese Selbsteinschätzung ist also mit Vorsicht zu genießen und wird von Unternehmen zu Unternehmen stark schwanken.

Mit den richtigen Tools zum Erfolg

Während sich die Arbeitgebermarke wieder als eine der obersten Prioritäten durchgesetzt hat, trauen die Personaler ihr hingegen wenig Einfluss bei der Besetzung offener Stellen zu. Um ihre Ziele zu erreichen, bräuchten die Personalverantwortlichen lediglich die richtigen Tools – so die Studie. Hier stehen weiterhin die Online-Stellenbörsen (58 Prozent), die eigene Karrierewebsite (46 Prozent) und die berufsbezogenen sozialen Netzwerke (42 Prozent) ganz oben in der Gunst.

Die Entwicklung und Umsetzung einer Employer Branding-Strategie und Führung einer Arbeitgebermarke scheint also eher ein Managementthema zu sein, mit dem die Personaler notgedrungen umgehen müssen – ohne dass der jeweilige langfristige Wert für ihre Arbeit erkannt wird. Allerdings erkennen 59 Prozent der Befragten Personaler, dass eine enge Zusammenarbeit mit dem Marketing des Unternehmens zur Stärkung der Arbeitgebermarke beiträgt. Eine funktionsübergreifende Zusammenarbeit kann sich also hier lohnen.

Mitarbeiterbindung als Priorität

Die Bemühungen der Personalabteilungen zur Mitarbeiterbindung bekommen laut Studie zukünftig mehr Gewicht. Ein wichtiges Kriterium, um Mitarbeiter im Unternehmen zu halten, ist die interne Stellenbesetzung und damit verbundenen Aufstiegs- und Karrierechancen. Diese hat jedoch nur für 10 Prozent der befragten Personaler Priorität. Dementsprechend gibt es auch nur wenige Programme zur internen Stellenbesetzung – lediglich 22 Prozent der Unternehmen haben ein gut durchdachtes Programm für Aufstiegschancen im Angebot.

Trends in der Personalbeschaffung

Die sich abzeichnenden Trends in der Personalbeschaffung werden ihren Effekt auch über das Jahr 2016 hinaus entfalten. So sollten zur effizienten Stärkung Ihrer Arbeitgebermarke die Nutzung der berufsbezogenen sozialen Netzwerke ebenso wie die Optimierung der eigenen Karriereseite priorisiert werden. Dazu gehört dann auch unbedingt die interne Stellenbesetzung als wichtiges Mittel zur Mitarbeiterbindung.

Die Studie erkennt eindeutig die Wichtigkeit der Beziehung der Unternehmen zu den bestehenden und potenziellen Mitarbeitern. So trägt verstärktes Active Sourcing ebenso zu dieser Beziehung bei wie ein aktives Engagement an vielen Stationen der Bewerberreise.

 


Autor: Michael Schütz / Google+
Foto: startupstockphotos.com
Quelle: business.linkedin.com



 

 

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