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Linkedin: Potential für das internationale Personalmarketing

  • Autor:  Finja Goldschrafe

Employer Branding now Blog - Linkedin, internationales Personalmarketing

Soziale Netzwerke spielen in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle. Durch die mobile Kommunikation via Smartphone sind soziale Medien nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Insbesondere die Generation Y ist damit aufgewachsen und umgekehrt wachsen die sozialen Medien mit ihnen. Arbeitgeber müssen diese daher für die Mitarbeitergewinnung einsetzen.

Unter den sozialen Netzwerken sticht in Volumen und Bekanntheit Facebook hervor, die Plattform eignet sich hervorragend für den Beziehungsaufbau zwischen potentiellen Bewerbern und dem Arbeitgeber. Für das konkrete Recruiting insbesondere erfahrener Manager sind die Businessnetzwerke Xing und Linkedin jedoch besser geeignet.

Welche Rolle spielt dabei Linkedin?

Linkedin weltweit die Nummer 1

Das soziale Netzwerk Xing ist in Deutschland längst bekannt. Linkedin ist als soziales Businessnetzwerk dagegen noch eine Unbekannte. Während Xing im DACH-Raum die führende Position einnimmt, ist Linkedin mit 347 Millionen Nutzern weltweit das größte Businessnetzwerk. Es funktioniert ähnlich wie Xing und ermöglicht es, Geschäftskontakte zu pflegen und neue berufliche Verbindungen zu knüpfen.

Linkedin wurde im Jahr 2003 in Kalifornien gegründet und kann auf 24 Sprachen genutzt werden. In Deutschland hat Linkedin derzeit (2014) circa 5 Millionen Mitglieder. Xing um die 7 Millionen. Der Schwerpunkt von Linkedin liegt auf den USA und – interessanter Weise – auf Indien.

Linkedin 2014 Nutzer nach Ländern Social Media und Employer Branding c statista

Der Siemens AG folgen bei Linkedin etwa 480.000 Nutzer, der SAP AG immerhin rund 380.000. Im Vergleich zu Xing sind die Zahlen sehr hoch, denn beispielsweise hat Siemens auf Xing nur ein Wert von etwa 50.000 Nutzern.

Vorteile von Linkedin

Als absolut wichtig erscheint Linkedin daher dann, wenn ein Unternehmen international agiert. Ein Arbeitgeber hat über das weltweit führende soziale Netzwerk die Möglichkeit, seine Wahrnehmung zu erhöhen. Durch ein Linkedin-Unternehmensprofil erreicht er Menschen aus aller Welt und baut zu diesen Kontakten eine Beziehung auf. Bezüglich der internationalen Mitarbeitergewinnung stellt das Netzwerk eine wichtige Option für die Unternehmen dar. Denn hier finden sich die benötigten Fachkräfte, beispielsweise in der IT. Personaler und Recruiter können detaillierte Stellenanzeigen im Karrierenetzwerk hochladen und so auf die Suche nach möglichen Bewerbern gehen. 

Der Großteil der Mitglieder beider beruflicher Netzwerke, Xing sowie Linkedin, sind gebildet und hochqualifiziert. Selbst die jüngere Generation ist - mit einer Anzahl von 39 Millionen Studenten - auf Linkedin vertreten. Sicherlich ist es für Arbeitgeber empfehlenswert, sich frühzeitig mit dem Netzwerk vertraut zu machen und eine aussagekräftige Unternehmensseite anzulegen, um die richtigen Kontakte aufzubauen und zu pflegen.

Daneben hilft Linkedin aber auch bei der Entsendung von Mitarbeitern. Diese können auf diese Weise Kontakte zu Kollegen an ihrem neuen Arbeitsort schliessen, was durch Xing nur bedingt möglich wäre. So entsteht ein engeres Netzwerk zwischen den Mitarbeitern, eine höhere Zufriedenheit im Team und damit eine emotionale Mitarbeiterbindung,

Inmitten der Bewerberreise

Den veralteten Bewerbungsprozess vom Bewerber über Stellenanzeigen bis hin zum Vorstellungsgespräch gibt es heute kaum noch. Im Mittelpunkt des Interesses liegt es eher, das Bewerben so medial und mobil wie möglich zu gestalten. Ein Business-Netzwerk wie Linkedin ist einer von vielen bedeutenden Kontaktpunkten in der Bewerberreise. Die Bewerber machen sich online ihr erstes Bild vom Arbeitgeber. Dieser wiederum hat die Chance sich attraktiv darzustellen und kann auf weitere Kontaktpunkte wie Messen, Broschüren oder Youtube hinweisen.

Fazit: Linkedin ist ein Mosaikstein

Letzten Endes kommt es bei der Wahl des sozialen Netzwerkes auf die individuellen Interessen der potentiellen Bewerber an. Linkedin ist ein Mosaikstein für definierte Zielgruppen internationaler Unternehmen. Aber auch für deutsche und regionale Unternehmen bietet Linkedin Chancen. Dabei können diese auf Programme (Übersicht) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der Bundesagentur für Arbeit zurückgreifen, um internationale Fachkräfte nach Deutschland zu holen.

Wichtig ist, dass die Unternehmensseite immer aktuell und gepflegt ist, um eine Beziehung aufzubauen. Davon kann das Recruiting profitieren und viele Optionen nutzen, wenn es um den Wettbewerb qualifizierter Arbeitskräfte geht.


Autorin: Finja Goldschrafe / Nicolas Scheidtweiler / Google+
Foto: freeimages.com, svilen001
Quellen: press.linkedin.com/about-linkedin, linkedinsiders.wordpress.com, www.access.de, statista.com



 

 

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