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Gute Work-Life-Balance durch flexible Arbeitszeitmodelle? Nicht für jeden.

Employer Branding now Blog - Gute Work-Life-Balance durch flexible Arbeitszeitmodelle? Nicht für jeden.

Flexible Arbeitszeitmodelle gehören für die Mitglieder der Generation Y fast schon zur "Grundausstattung" ihres zukünftigen Arbeitsplatzes. Und so haben viele Unternehmen das Home-Office, die Gleitzeit oder das Job-Sharing bereits in ihre Unternehmenskultur - und damit auch in ihr Employer Branding - integriert. Die digitale Vernetzung scheint nahezu alles möglich zu machen – und die Entscheidung, wann und wo gearbeitet wird, entscheidet zukünftig der Mitarbeiter... Tatsächlich?

Wenn man Umfragen (zum Beispiel einer Studie der Uni Bamberg) glauben darf, setzen modern agierende Unternehmen bei der Mitarbeiterwerbung auf eben diese flexiblen Arbeitszeitmodelle - und auf Weiterbildung. Aber für wen ergeben sich daraus Vorteile? Die Idee, durch Flexibilität Beruf und Familie besser vereinen zu können, birgt für den Mitarbeiter die Gefahr, deutlich länger und intensiver zu arbeiten – und das ganze mitunter unkontrolliert. Aber auch weitere Faktoren spielen eine Rolle:

„Fehlender Kontakt zu den Kollegen, Motivationsprobleme oder Chefs, die sie bei der Verteilung von Aufgaben vergessen - es gibt viele Schattenseiten des Arbeitens von zu Hause aus. Für Yvonne Lott, Arbeitsmarktforscherin bei der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, sind die neuen Arbeitszeitmodelle kein Fort-, sondern eher ein Rückschritt: "Es kommt häufig zu Arbeitsintensivierung und Überstunden." Menschen, die sich stark mit ihrem Job identifizieren, seien besonders gefährdet."

Was also auf den ersten Blick verlockend klingt, hat also auch Schattenseiten. Virtuelles Arbeiten ist nicht jedermanns Sache und muss vielfach erst gelernt werden. Jeder Mitarbeiter sollte seinen eigenen Arbeitsrhythmus herausfinden, um am produktivsten zu sein. Kontrolle ist dabei nicht der entscheidende Faktor – der regelmäßige Kontakt zu den Kollegen, klare Regeln, feste Arbeitszeiten und Zielvereinbarungen spielen eine größere Rolle.

Wenn flexible Arbeitszeitmodelle zukünftig auch zu Ihren Alleinstellungsmerkmalen gehören, sollten sie lediglich ein Angebot an Ihre Mitarbeiter sein – keine Pflicht. Nur so kann daraus ein Erfolgsmodell für Ihr Unternehmen werden, denn nicht jeder eignet sich für flexibles Arbeiten. So sind Arbeitszeitmodelle nur eines Baustein des „Cafeteria-Prinzips" bei der Mitarbeitermotivation.

> Lesen Sie hier den vollständigen Artikel auf spiegel.de


Autor: Michael Schütz / Google+
Foto: Karolina Grabowska.STAFFAGE / pexels.com
Quelle: spiegel.de



 

 

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